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Bistum Chur

Neuordnung der Seelsorge im Albulatal

Communiqué

Nachdem bekanntlich in den letzten Monaten innerhalb mehrerer Pfarreien des Albulatals Spannungen aufgetreten sind, hat sich die Bistumsleitung eingesetzt, um im Gespräch mit allen Beteiligten eine Beruhigung der Situation und eine harmonische Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure zu erzielen.

Inzwischen konnten verschiedene Schritte unternommen werden:

  • Der Verein „Quell des Lebens“ wurde mit Datum von 2. Februar 2018 aufgelöst. Einzelne Mitglieder desselben haben sich bereit erklärt, seelsorgliche Aufgaben im Bistum Chur zu übernehmen.
  • P. Dr. Stephan Petzolt OSB wird ab 1. Mai 2018 als mitarbeitender Priester wirken in den Pfarreien, die zum Gebiet der Kirchgemeinde Albulatal gehören, zusammen mit Ser Paul Schlienger. Ab dem 1. August 2018 wird P. Petzolt die Pfarrei Riemenstalden (SZ) als Pfarradministrator übernehmen.
  • Seit dem 1. März 2018 ist der Diözesanpriester Thomas Schmuck in der Pfarrei Zernez als Pfarradministrator tätig. Bis Ende des laufenden Schuljahres, d.h. Juli 2018, hält er weiterhin den Religionsunterricht im Albulatal.
  • Der Priesteramtskandidat Markus Würtenberger wird ab 1. August 2018 sein Pastoraljahr vor den Weihen in der Pfarrei St. Moritz absolvieren. Bis dahin wird er weiterhin den Religionsunterricht in der Schule erteilen.
  • P. Johannes Schmuck OSB überlegt sich noch, wie er seine Zukunft gestalten möchte.
  • Auf den 30. Juni 2018 hat Pfarrer und Dekan Kurt Benedikt Susak um die Entbindung von seiner zusätzlichen Aufgabe als Pfarradministrator in solidum für die Pfarreien des Albulatales gebeten, welche er in den letzten 7 Jahren wahrgenommen hat. Der Diözesanbischof hat dieser Bitte entsprochen und ihm für den geleisteten Einsatz gedankt. Ser Paul Schlienger bleibt weiterhin Pfarradministrator der betreffenden Pfarreien.
  • Die Missverständnisse der letzten Monate haben auch innerhalb des Kirchgemeindevorstandes Albulatal Spannungen und Gegensätze hervorgebracht. Bischofsvikar Joseph M. Bonnemain ist daran, Gespräche mit allen Mitgliedern desselben zu führen, um das harmonische Zusammenwirken zu optimieren.
  • Es wurden bereits mehrere Gespräche mit Priestern geführt, welche in Frage kommen könnten, um ab dem 1. August 2018 zusammen mit Ser Paul Schlienger die priesterliche Seelsorge und den Religionsunterricht im Albulatal zu gewährleisten. Der Bischofsrat ist zuversichtlich, dass die entsprechenden Abklärungen bald abgeschlossen sein werden.

Für den Diözesanbischof und den Bischofsrat haben Versöhnung und Einheit unter den Gläubigen des Albulatals erste Priorität. Zu diesem Schritt sind alle eingeladen. Nur so ist ein gemeinsames christliches Zeugnis möglich.

Andreas M. Fuchs
Regionaler Generalvikar für Graubünden
Hof 19
CH-7000 Chur
081 258 60 00
fuchs[at]bistum-chur.ch

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