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Bistum Chur

Predigt von Bischof Vitus Huonder anlässlich der Christmette am 24. Dezember in der Kathedrale in Chur

„Wir danken Dir, heiliger Vater, dass du mitten im kalten Winter uns den Frühling geschenkt hast; denn durch die Geburt deines gesegneten Sohnes Jesus, die wir mitten im kalten Winter feiern, hast du uns den Frühling mit seiner ganzen Pracht gegeben.“

   Brüder und Schwestern im Herrn, mit diesen Worten möchte ich Euch ein frohes und gnadenreiches Weihnachtsfest wünschen, wünschen, dass die Botschaft der Geburt Christi Euch heute und jeden Tag des kommenden Jahres begleite. Es sind Worte des heiligen Antonius. Der Heilige von Padua vergleicht Weihnachten mit dem Frühling. Weihnachten bringt uns die ganze Pracht dieser Jahreszeit. So sagt er: „Im Frühjahr bekleidet sich die Erde mit frischem Grün, schmückt sie sich mit Blumen, wird das Wetter freundlich, singen die Vögel und scheint alles zu lachen“. Das ist für den heiligen Antonius Weihnachten. Dies ist die Erfahrung, welche er an der Krippe gemacht hat und uns mitteilt.

   Diese Erfahrung des Heiligen begleite uns alle. Möge jeder Mensch spüren, was von der Krippe ausgeht, was vom Kind ausgeht, welches in der Krippe liegt: Aufbruch zu neuem Leben. Unser Leben bekommt einen neuen Sinn, wie immer es sein mag, was immer wir durchgemacht, was immer wir auch gefehlt und falsch gemacht haben. Durch das Kind in der Krippe bricht in jedem Menschen guten Willens neues Leben auf. Denn, wie es uns das Evangelium sagt, ist uns in diesem Kind der Retter, der Erlöser, der Heiland geboren. Dieses Kind führt uns aus der winterlichen Kälte der Gottesferne zum Frühling der Gottesnähe. Es führt uns aus dem Leid zur Freude, aus der Sünde zur Gnade, aus der Armut zum Reichtum, zum wahren Reichtum, zum Reichtum des Glaubens, das heißt zu einer ganz neuen Beziehung zu Gott – und durch Gott zum Menschen. Deshalb liest die Kirche in dieser Nach die Worte des Propheten Isaias: „Denn wie am Tag von Midian zerbrichst du das drückende Joch, das Tragholz auf unseren Schultern und den Stock des Treibers. Jeder Stiefel, der dröhnend daher stampft, jeder Mantel, der mit Blut befleckt ist, wird verbrannt, wird ein Fraß des Feuers“ (Jes 9,3-4).

   Der heilige Antonius beendet seine Betrachtung über das Geheimnis von Weihnachten mit den Worten: „Was soll ich noch sagen? Alles ist Lachen, alles ist Freude.“ Ich schließe mich diesen Worten an: Angesichts der Krippe, des heiligen Kindes, gibt es nicht mehr viel zu sagen. Denn das Lachen und die Freude über dieses wunderbare Ereignis lassen uns die Worte nicht mehr finden. Möge das Geschenk dieser Nacht Lachen und Freude bringen den Einsamen, den Verlassenen, den Traurigen, den Verunsicherten, den Verletzten, den Kranken, den Leidenden, den Skeptikern, den Zweiflern, den Schuldigen. Wir alle wollen dabei unseren je eigenen Beitrag leisten, dass wir, von der Liebe des göttlichen Kindes erfüllt, unseren Mitmenschen nah und fern jenes Lachen und jene Freude entgegenbringen, welche uns diese heilige Nacht schenkt. Amen.

    Carissimi, con viva cordialità vi porgo i migliori auguri per questo Natale 2013. „Hai moltiplicato la gioia, hai aumentato la letizia“. Sono parole del profeta Isaia della prima lettura di questa liturgia, parole che in questa notte esprimono la nostra gratitudine verso il nostro Dio e Signore, gratitudine per averci fatto il grande regalo di suo Figlio, diventato uomo per la nostra salvezza. „Hai molitiplicato la gioia, hai aumentato la letizia“. Perchè? Perchè Dio mediante l’incarnazione del suo Figlio ci ha visitato, ci ha mostrato che non ci abbandona, ma ci indica un cammino in grado di dare alla nostra vita un senso nuovo, un nuovo orientamento verso una mèta piena di luce e di felicità: la mèta dell’eterna beatitudine in cielo. Spetta a noi scoprire, giorno per giorno, questa nuova realtà, vivendo in intima unione con il nostro Salvatore.

     Mes cars, da cor giavischel jeu a Vus ina benedida fiasta da Nadal. Il plaid Nadal deriva dil plaid nescher, naschientscha. Nus festivein la naschientscha da nies Spindrader, dil Fegl da Diu, che ei, sco nus cartein, „Diu da Diu, glisch dalla glisch, ver Diu dil ver Diu“. Quei ei il misteri digl affon che schai en pursepen e quei misteri lei nus schar entrar en nossa veta.

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