![]() |
30 Jahre "Humanae vitae" - eine Bilanz Von Weihbischof Andreas Laun, Salzburg |
||
"Humanae vitae - ein Zeichen, dem widersprochen wird", so hatte D. v. Hildebrand seine Kleinschrift genannt, mit der er Paul VI., dem bedrängten Papst, zu Hilfe eilte. Wie recht er hatte, wußte er damals vielleicht selbst noch nicht. Denn "Humanae vitae" (im folgenden mit HV abgekürzt) hat nicht nur einen kurzlebigen Protest der Moraltheologen ausgelöst, sondern steht am Anfang einer großen Abfallbewegung, von der wir heute noch nicht wissen, wo sie enden wird. Gedrängt von empörten Eheleuten und ihren Seelsorgern, die sich, so schien es diesen jedenfalls, selbstlos mit den verheirateten Paaren solidarisierten, machten sich die Moraltheologen an die Arbeit und erfüllten die in sie gesetzten Erwartungen: Nach dem anfänglichen Schock und nach den hitzigen Debatten der ersten Wochen und Monaten über HV auf dem medialen Areopag des 20. Jahrhunderts, setzte, jetzt abseits der Öffentlichkeit, eine Entwicklung in der westlichen Moraltheologie ein, die als Erneuerung bezeichnet wurde, in Wirklichkeit aber zu jener dramatischen Krise führte, auf die Johannes Paul II. mit der Enzyklika "Veritatis splendor" antwortete. Denn den Moraltheologen war bald klar geworden, daß die Bestreitung der konkreten Einzelnorm von HV nicht gelingen konnte, solange nicht die Voraussetzungen verändert waren, auf denen sie aufruhte. Man dachte: Eine ethische Theorie, die zu einer Lehre wie derjenigen von HV führt, kann nicht richtig sein. Folgerichtig ging man daran, die Grundbegriffe der Moraltheologie in Frage zu stellen und neu zu konzipieren: so ein ,,Humanae vitae" nicht nochmals "passieren" konnte. Selbstverständlich ist es der Wissenschaft nicht nur erlaubt, sondern geboten, traditionelle Thesen immer wieder neu zu prüfen, um sie entweder besser zu verstehen, sie zu vertiefen und zu verbessern oder sie zu verwerfen, wenn es sich um Menschensatzung handeln sollte, die nur irrtümlich für Gottes Gebot gehalten wurde. Dagegen ist nichts einzuwenden, und schließlich hatte auch das Konzil zu einer Erneuerung der Moraltheologie eingeladen'.1 Aber unter dem Eindruck der geschilderten Lage
führte die kritische Prüfung der herkömmlichen Moraltheologie nicht zu einer Reform,
sondern zu einem Umsturz: Sämtliche Grundlagen erwiesen sich, so meinte man, als brüchig
und einsturzgefährdet, so daß es logisch schien, sie gleichsam wegzureißen. Dabei
spielte auch ein geistiger Domino-Effekt eine Rolle: Die Neubestimmung des einen
Lehrstücks führte zur Veränderung auch des nächsten und übernächsten, und so
entstand eine neue Grundlegung der Moral, die sowohl das Subjekt (Gewissen) als auch das
Objekt und den sittlichen Akt umfaßte. Die Revolution der Laien - Die geistige Erkrankung griff dann über auf die Laien, und zwar in Form des in Österreich erfundenen Kirchenvolks-Begehrens (KVB). Auch in der Ideologie dieser Bewegung steht das neue Kirchenbild mit seinem ganz anderen Lehr-Verständnis an zentraler Stelle. Bezeichnend sind die ,,Herdenbriefe", die ganz offenkundig eine neue Autorität in der Kirche begründen wollen. Man täusche sich nicht: Auch wenn der Erfolg des KVB in anderen Ländern mäßig und zum Teil jämmerlich war: Der Geist und die theologischen Auffassungen sind weit verbreitet. Die Revolution des Klerus - Schließlich meldete sich Reinhold Stecher, der Altbischof von Innsbruck, mit seinem aggressiven Briefan Johannes Paul II. zu Wort. Inhaltlich betrachtet, bezieht sich seine Kritik zwar mehr auf pastoral-praktische Fragen, aber man lasse sich nicht täuschen: Immerhin zeigt er damit allen anderen, wie "man" mit dem Papst umspringen und wie man gegen ihn auftreten kann. Natürlich schädigt er damit die päpstliche Autorität, weil der Durchschnitts-Christ kaum unterscheidet zwischen Lehramt im eigentlichen Sinn und anderen Entscheidungen des Papstes. Die Folge blieb nicht aus: Kaum war der Brief Bischof Stechers bekannt, begann Josef Conzcales, der Leiter der Cursillo-Bewegung in Österreich, im Klerus Unterschriften für Stecher zu sammeln. Auf die geschilderte Entwicklung der Moraltheologie mit ihrer ekklesiologischen Konsequenz hat Johannes Paul II. mit der Enzyklika "Veritatis splendor" geantwortet, sicherlich ein Markstein in der Geschichte der Moraltheologie. Ihre Rezeption ist die große Aufgabe der Moraltheologen in den nächsten Jahrzehnten. Erst recht wird es nötig sein, in einer theologisch erneuerten Pastoral jene zerstörerischen ,,Revolutionen" zu überwinden, die ich genannt habe. Dazu bedarf es sicherlich der Analyse und Beantwortung der auf geworfenen Fragen, noch mehr aber eines "Zurück" zur Mitte des Glaubens: Erst von dieser Mitte her werden die Menschen bereit sein, mit sich über so heikle Fragen wie HV reden zu lassen. Zur Begründung von HV sind schon etliche, bemerkenswerte Studien er schienen. Zumal ich sicher nicht alle kenne, möchte ich hier nicht die Qualität der Argumente diskutieren. Ich möchte zur Begründung folgendes anmahnen: Erstens sollten wir bei allen Diskussionen sorgfältig auf die Unterscheidung zwischen den primären und den sekundären Argumenten achten: Die primären Argumente sind jene, die die Norm von HV wirklich begründen und zeigen, worin die sittliche Pflicht besteht, keine Verhütungs-Mittel anzuwenden. Die sekundären Argumente sind nicht zwingend, zeigen aber, wie HV dem ganzheitlichen Wohl des Menschen entspricht und bereiten der Einsicht in den eigentlichen Grund der kirchlichen Lehre den Weg. Zur Veranschaulichung: Der eigentliche Grund für HV liegt in dem Wesen des ehelichen Aktes, der - im Unterschied zu dem, was die Kritiker gesagt haben - eben kein bloß biologischer Vorgang ist und den man nicht aus praktischen Gründen in eine "seelische Liebe" und "eine manipulierbare, körperliche Kom ponente" zerlegen darf. Als sekundäres Argument bezeichne ich zum Beispiel "grüne Argumente": "Wir fordern gentechnik-freies und ohne Chemie gezogenes Gemüse und Obst, aber unsere Frauen sollen jeden Tag hochwirksame Präparate schlucken?" Zweitens möchte ich vor allem im Blick auf HV das eigentlich selbstverständliche Prinzip anmahnen: Wenn die kirchliche Lehre wahr ist, entspricht sie auch wie alle anderen Gebote Gottes dem Liebesgebot und ist in diesem enthalten. Unser Bemühen muß darauf gerichtet sein, das zu zeigen: daß HV der Forderung dem Wesen der leib-seelischen Liebe entspricht und ihr daher guttut. Unsere Darlegung sollte von der Liebe ausgehen und HV wirklich als Forderung der Liebe ausweisen. Die "intima ratio" des ehelichen Aktes ist die fruchtbare Liebe. Drittens - und wirklich erst nach zweitens - sollten wir sorgfältig registrieren, welch katastrophale Folgen die Mißachtung von HV mit sich bringt, und zwar sowohl was die Liebe selbst betrifft als auch bezüglich der Verfügung über die Entstehung des Lebens durch Bio-Techniken. M. Rhonheimer, der neben J. Seifert wohl interessanteste Verteidiger von HV, behauptet: Die Verhütung verändert den sexuellen Akt und macht ihn auch dann, wenn die Eheleute einander lieben und das Vermeiden einer Zeugung berechtigt ist, zu einem Akt, der als solcher nicht Liebe, sondern Befriedigung ist. Wenn das wahr ist, dann können die Folgen der Verhütung für die eheliche Liebe nur als äußerst schlimm bezeichnet werden. Rhonhei mer selbst nennt sie eine ,,Korrosion, die allmählich die eheliche Liebe zersetzt". Dazu paßt das, was R. Marx aus seinen Beobachtungen ableiten zu können glaubt: Ehepaare, die HV leben, enden nie oder fast nie in der Scheidung!3 Nota bene: Der Verweis auf diese Folgen darf uns nicht verleiten, die eigentliche Begründung zu unterlassen oder zu glauben, die Folgen allein bewiesen schon die Wahrheit von HV. Aber wir sollen sie doch wahrnehmen und auch anprangern. Ich nenne vor allem folgendes Beispiel: An verschiedenen Orten der Welt zeigt sich: Die männliche Fruchtbarkeit nimmt ab. Einer der Gründe, sagen Fachleute, ist folgender: Östrogen wird vom Körper schlecht abgebaut. Wenn nun Millionen Frauen täglich "die Pille" schlucken, scheiden sie Östrogen aus, dieses gelangt ins Grundwasser, von dort in die Nahrungskette und so auch in den Körper des Mannes. Die Folge sind sterile Männer und Mißbildungen an den Genitalien. Ohne daraus oberflächlich zu folgern: "Also hat HV recht" (wie leicht widerlegbar wäre durch den Einwurf: Aber wenn wir andere Mittel ohne solche Nebenwirkungen finden - was dann?), sage ich: Welche Perversion! Zuerst schalten wir die Fruchtbarkeit aus, um dem sexuellen Begehren freie Bahn zu geben. Dann stellt sich heraus, daß wir eben dadurch die sexuelle Potenz zerstören. Dann erfinden wir die In-Vitro-Fertilisation, um die häufig dadurch verursachten Schäden zu überwinden, abergleichzeitig kontrollieren wir die erzwungenen Schwangerschaften mit pränataler Diagnostik, um abtreiben zu können, wenn die Qualität des Kindes nicht stimmt! In Kairo beschloß 1994 die UNO ein gewaltiges Verhütungs-Programm für die Länder der Dritten Welt. Gegen diese Programme protestierten dort - gegen ihren Willen "Schulter an Schulter mit dem Papst" - die Feministinnen. Denn, sagten sie, mit diesen Kampagnen werden die Frauen auf neue Weise unterdrückt. Sie haben in mehrfacher Hinsicht recht. Ich will nur einen Aspekt hervorheben, der in der 3. Welt besonders wichtig wäre, aber überall gilt: Der Fluch der Sünde hat eine Herrschaft des Mannes über die Frau bewirkt, sagt die Genesis. Diese ist nicht "Wille Gottes", wie manche gemeint haben, sondern Folge der Sünde, wie der jetzige Papst mit erlösender Klarheit festgestellt hat. Der viel besprochene und oft beklagte "Kampf der Geschlechter" hat dort seinen Ursprung. Man weiß, wie verheerend und brutal in vielen Ländern die Unterdrückung der Frau immer noch praktiziert und gesetzlich festgeschrieben ist. HV wäre eine Revolution! Denn dabei muß der Mann lernen, sein drängenderes sexuelles Verlangen dem Rhythmus der Frau (nicht ihrer Willkür, sondern ihrem biologischen So-Sein!) unterzuordnen. Seine Dominanz wird zumindest an diesem sensiblen Punkt umgestürzt, er "muß" - auch ohne darum zu wissen - das biblische Sich-einander-Unterordnen leben. Dieses gegenseitige Unterordnen aber ist die Gestalt der Liebe! Die Erfahrung zeigt: Es gibt sogar Männer, die nach HV leben und dennoch Tyrannen sind. Aber - der Tendenz nach hilft HV, Ehrfurcht zu entwickeln und zu lernen, was Liebe heißt. Denn ein Leben mit HV in der Nacht läßt sich nicht ohne inneren Widerspruch mit einem tyrannischen Leben bei Tag verbinden. Übrigens gibt, so zeigt die Erfahrung, HV den Frauen ein neues Selbstbewußtsein und ein Verstehen ihrer eigenen, weiblichen Würde. Auch von daher trägt HV bei zur Verwirklichung jenes "neuen Feminismus", den der Papst in "Evangelium vitae" (trotz des Unverständnisses mancher Konservativer) gefordert hat. Daraus folgt: Der Blick auf die 3. Welt sollte uns nicht nur nicht entmutigen, HV zu verkünden, sondern im Gegenteil: HV ist ein Segen für sie im allgemeinen und für die Frauen im besonderen. HV hat nicht nur eine Bedeutung für das individuelle Ehepaar und seine persönliche Heiligkeit. Mit dem Nein zur künstlichen Steuerung der Fruchtbarkeit hat Paul VI. eine Frage von größter Tragweite beantwortet. Wie schon erwähnt, auf der großen Bevölkerungs-Konferenz der UNO in Kairo (1994) beschloß die Weltgemeinschaft ein Verhütungsprogramm, das den Ländern der 3. Welt aufgedrängt wird. Natürlich behauptet man: zu ihrem Wohl! Damals wurden Zahlungen von 9 Milliarden Dollar pro Jahr ins Auge gefaßt! Aber diese Programme sind weder gut von den Motiven her, die hinter ihnen stehen, noch sind sie objektiv gut für die betroffenen Völker: Hinter dem Programm der Bevölkerungs-Reduktion stehen nachweislich ähnlich imperialistische Motive wie bei dem Plan der National-Sozialisten, den slawischen Völkern Verhütungsmittel und Abtreibung schmackhaft zu machen: nicht um ihnen zu helfen, sondern um sie besser beherrschen und ihre Reichtümer ausbeuten zu können. Den objektiven Schaden, den die Programme anrichten, kann man aus dem Nutzen erkennen, den der katholische Weg, basierend auf HV anbieten, bringen würde. Daraus würden sich viele Vorteile mit weitreichenden sozialen Konsequenzen ergeben: - Während die Verhütungs-Programme auf lange Sicht eben doch von den betroffenen Ländern zu bezahlen sind, kostet NFP (Natürliche Familienplanung) nichts bzw. schafft nur einige Arbeitsplätze für Schulungs-Kräfte. - Die Verhütungs-Mittel stellen sogar mit, erst recht aber ohne gynäkologische Begleitung eine gesundheitliche Belastung dar. NFP hingegen ist absolut unbedenklich. Im Gegenteil, das bessere Verstehen des eigenen Körpers fördert kluge Wachsamkeit für die eigene Gesundheit. · In der Verhütung liegt eine objektive Demütigung der Frau: So, wie sie ist, ist sie nicht liebenswert, sondern nur, wenn sie sich präpariert hat oder wenn sich der Mann gegen sie schützt. Mit anderen Worten: Verhütung verstärkt die Macho-Haltung. · NFP fördert die Freiheit der Frauen. Denn Frauen werden durch Verhütung dem männlichen Begehren restlos ausgeliefert, sie können sich nicht einmal mit dem Hinweis auf eine neue, nicht erwünschte Schwangerschaft wehren. NFP hingegen stärkt ihr Selbstbewußt sein und verlangt eine für den Macho Mann heilsame Unterordnung. · Durch die staatlichen Verhütungs-Pro gramme werden die Ehepaare in Abhängigkeit des Staates gebracht, zumal sie ihnen oft mit Gewalt und Erpressung auferlegt werden. NFP hingegen macht die Ehepaare frei gegenüber dem Staat. · Die UNO-Programme bedeuten Fremdbestimmung ganzer Völker, und diese dient, wie sich zeigen läßt, nicht dem Wohl der Völker selbst. · Noch schlimmer als diese materielle Fremdbestimmung ist eine andere: Verhütungs-Programme lassen sich nicht von einem sehr offenen Reden über das Sexualleben der Menschen trennen, und dieses Reden ist seinerseits notwendigerweise geprägt von der Weltanschauung, die der Betreffende mitbringt. Das aber heißt: Die Völker werden in ihrem Intimbereich der Gehirnwäsche durch bestimmte Kreise ausgesetzt. · Die Verhütung wird auch zu einem vermehrt promisken Verhalten führen, und dieses wiederum zu mehr sexuell übertragbaren Krankheiten - zum Unglück der Familien und zum Unglück der Menschen. NFP hingegen bringt die Ehepaare in einen tieferen Kontakt. · Verhütungsprogramme sind auch Verdrängung: Statt die Armut zu bekämpfen, bekämpft man die Armen! NFP hin gegen fördert die Verantwortlichkeit und damit indirekt auch eine Haltung, die zu wirtschaftlichen Erfolgen führen kann. Mit einem Wort: Die Haltung, die mit NFP verbunden ist, ist für die soziale Entwicklung der Völker von großer Bedeutung. HV ist nicht nur individualethisch, sondern sozialethisch von allergrößter Bedeutung. HV ist ein Schlüssel-Dokument für das, was man die Fruchtbarkeits-Industrie der heutigen Welt nennen könnte. Denn wenn HV fällt, dann darf der Mensch "Liebe" und "Zeugung" aus guten Gründen trennen. In der Folge ist schwer einzusehen, warum er, wenn er die Zeugung ausschalten darf, nicht auch die sexuelle Komponente der ehelichen Liebe übergehen darf, um im Labor zu zeugen. Mit HV und dann mit "Donum vitae" hat das kirchliche Lehramt klargestellt: Zeugung und Liebesakt bilden ein Ganzes, das weder in die eine noch in die andere Richtung aufgelöst werden kann. Damit aber ist der ganzen, sich heute in immer neue, unmenschliche Kasuistik verlierenden Technik am Embryo ein Riegel vorgeschoben: Es gibt keinen erlaubten Griff nach dem menschlichen Embryo. Ohne den Urakt der Zeugung in Liebe darf man ihn nicht "herstellen" und außerhalb des mütterlichen Schoßes an ihm manipulieren. Angesichts der heutigen Technologien am menschlichen Leben eine prophetische Botschaft, die es ohne HV wohl nicht so leicht gegeben hätte. Schlußbemerkung: Paul VI. fordert die Priester auf, einerseits "nichts von der Heilslehre Christi zu unterschlagen", aber er gibt ihnen auch zwei Grundsätze für ihre diesbezügliche Pastoral mit auf den Weg: - Sie müssen selbst ein "Beispiel aufrichtigen Gehorsams" gegenüber dem Lehramt geben. - Sie sollen die Lehre der Kirche immer mit ,,tolerantia et caritate" vortragen, geduldig und barmherzig mit den Sündern. Die Menschen sollen im Wort und Herzen des Priesters ein Bild der Stimme und des Herzens Jesu finden. Ich glaube, es wäre höchste Zeit, "Humanae vitae" wieder zu lesen und neu zu entdecken.
ANMERKUNGEN: Der Beitrag basiert auf einem Vortrag, den Weihbischof Laun im Jahr 1998 in Lublin (Polen), Sopron (Ungarn) und beim Kongreß "Human Life and its Dignity" in Olmütz (Tschechische Repu blik) gehalten hat. Der Artikel ist abgedruckt in "Kirche heute", Nr. 10/1998, S. 5-8. [Kirche heute, Postfach 1406, D-84498 Altötting] 1 Zweites Vatikanisches Konzil, OT 16: "Besondere Sorge verwende man auf die Vervollkommnung der Moraltheologie, die, reicher genährt aus der Lehre der Schrift, in wissenschaftlicher Darlegung die Erhabenheit der Berufung der Gläubigen in Christus und ihre Verpflichtung, in der Liebe Frucht zu tragen für das Leben der Welt, erhellen soll." 2 M. Rhonheimer, Sexualität und Verantwortung. Wien 1995, 113. 3 Vgl. A. LAUN, Humanae vitae - Orientierung für das christliche Leben. Wien 1991,79-98,88. Zurück zu "Ehe und Familie" |
|||
| Webmaster Design & Implementation © 1997 by Zumstein & Antic, Internet-Dienstleistungen |