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Kathedrale Chur - Restaurierung Konservierungs- und Restaurierungskonzept für die Kathedrale von Chur Das Konzept wurde von der Arbeitsgemeinschaft Rudolf Fontana und Partner AG, Domat/Ems, und Gioni Signorell, Chur, in enger Zusammenarbeit mit der Fachkommission der Kathedralstiftung von 1997 - 2000 erarbeitet. Gedanken zum Konservierungs- und Restaurierungskonzept Nur selten zeigen
Bauten den unberührten Zustand ihrer Entstehung. Auch die Kathedrale
St. Mariä Himmelfahrt von Chur hat im Laufe ihrer Zeit Veränderungen
im Erscheinungsbild erfahren. Der heutige Bau besitzt eine imponierende
architektonische Grundstruktur. Seine romanischen, gotischen, barocken
und neuzeitlichen Elemente sind von bedeutendem kulturellem Wert. Das im Juni abgeschlossene,
detaillierte Konzept der Arbeitsgemeinschaft Fontana/Signorell sieht im
Wesentlichen verschiedene Konservierungs- und Restaurierungsarbeiten am
Äussern und vor allem im Innern der Kathedrale vor. Es lassen sich
drei Kategorien von Massnahmen unterscheiden: Die von den Architekten vorgeschlagenen Lösungen und Massnahmen möchten keine der "gewachsenen" Schichten der Kathedrale opfern, um einen imaginären "Urzustand" wiederherzustellen. Das widerspräche auch der heutigen Auffassung von Denkmalpflege. Die Geschichte, die "Biographie" des Gebäudes soll ablesbar bleiben. Die Architekten sehen
für die Restaurierung drei Etappen vor: Die Arbeiten beginnen im Sommer 2001 und dauern insgesamt etwa 6 Jahre. Domherr Christoph Casetti
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