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Die wichtigsten Restaurierungsobjekte DAS WESTFENSTER
Das Fenster wurde im Gedenken an die polnischen Gräfin Elisabeth Tyszkiewicz in Auftrag gegeben, die 1883 in Graubünden verstarb. Es war zugleich eine Huldigung an Ihre Namenspatronin Elisabeth von Thüringen, die im frühen dreizehnten Jahrhundert lebte. Wichtige Ausschnitte aus deren Leben, das den Armen und Kranken gewidmet war, sind auf den drei Medaillons auf dem Westfenster dargestellt. Einfühlsame
Eingriffe
Die anfallenden Arbeiten umfassen das sorgfältige Reinigen des Fensters, das Nachkitten der Bleinetze und das Überprüfen und Erneuern von Kittfugen. Sprünge einzelner Glasfelder sollen durch Notbleie oder Kleben gesichert werden. Zudem ist geplant, eine Aussenschutzverglasung anzubringen, um eine weitere Schädigung der Emaillefarben und Lasuren auf dem Fenster durch Witterung und Schadstoffe zu vermeiden und die teilweise noch originalen Fensterverbleiungen zu entlasten. Die Anbringung des Aussenfensters bedingt das Nach-Innen-Versetzen des Westfensters. Erwünschter Nebeneffekt: Der Orgelbereich wird durch eine Schutzverglasung an der Wetterseite besser isoliert. Tradition der Stiftung Das grosse Westfenster in der Kathedrale Chur konnte vor 130 Jahren dank einer grosszügigen, privaten Spende gefertigt werden. Heute sind wir auf der Suche nach einem Gönner, der diese Tradition weiterleben lässt und die notwendige Restaurierung des Westfensters, die im August 2003 beginnen sollen, ermöglicht.
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