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Die
wichtigsten Restaurierungsobjekte
DAS
CHORGESTÜHL

Wechselvolle
Geschichte
Die ältesten
Bestandteile der "thumbherren stüel" - des Chorgestühls
der Domherren - in der Kathedrale Chur sind schätzungsweise über
600 Jahre alt. Die älteste im Gestühl analysierte Holzprobe
datiert aus dem Ende des 13. Jahrhunderts. Heute besteht das Chorgestühl
aus je drei Sitzreihen, die sich im Presbyterium, dem Raum vor dem Altarhaus,
gegenüberstehen. Man geht davon aus, dass das Chorgestühl ursprünglich
zweireihig konzipiert war und in Doppelreihen paarweise an getrennten
Orten in der Kathedrale stand. Zu Beginn des letzten Jahrhunderts wurde
das Chorgestühl auf die heutigen drei Reihen oder 36 Sitzplätze
erweitert, um zusätzliche Sitzplätze zu schaffen, die heute
allerdings nicht mehr benötigt werden.
Schnitzkunst
aus verschiedenen Jahrhunderten
Die aus Eichenholz
gefertigten Chorstühle vereinen in sich Schnitzereien aus Früh-
und Spätgotik sowie Ergänzungen aus dem 19. und 20. Jahrhundert.
Besondere Schmuckstücke sind die Figuren an den Seitenteilen der
einzelnen Sitzreihen. Sie zeigen edles Rittertum und wurden in der Nachfolge
Meister Heinrichs von Konstanz inder ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts
geschaffen.
Die
Uhr um 150 Jahre zurückdrehen...
Bei der geplanten Restaurierung der Chorstühle soll der Zustand wieder
hergestellt werden, der um 1845 bestand, das heisst, die heutigen drei
Reihen sollen auf zwei reduziert werden, angepasst an den heutigen Platzbedarf
für 24 Domherren. Zieht man das Alter der Chorstühle in Betracht,
so sind diese gut erhalten, konservatorische Massnahmen sollen daher vor
allem an der Oberfläche vorgenommen und Schäden ausgebessert
werden.
Ihre
Unterstützung zählt
In die restaurierte Kathedrale gehört auch ein Chorgestühl,
das in altem Glanz erstrahlt. Durch die Reduktion des Gestühls auf
zwei Reihen wird der Raum vor dem Hochaltar erweitert und damit optisch
mehr Leichtigkeit geschaffen. Helfen Sie uns, dieses so wichtige Projekt
der Gesamtrestauration zu finanzieren.
Mit
einer Spende tragen
Sie zur Finanzierung der Restaurierungsarbeiten bei und haben damit Anteil
an der Rettung dieses grossartigen Bauwerkes. Herzlichen Dank!
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