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Grosszügige Hilfe
aus Zürich
Die katholische Synode bewilligte
an der Sitzung vom 24. Juni einen Beitrag in der Höhe von 1,7 Mio.
Franken an die Restaurierung der Kathedrale Chur. Zusammen mit den voraussichtlichen
Beiträgen des Stadtverbandes (0,8 Mio. Franken) und der Landkirchgemeinden
(0,5 Mio. Franken) werden insgesamt 3 Mio. Franken von Zürich nach
Chur fliessen.
Zeichen der Dankbarkeit
und Solidarität
Der Antrag von Zentralkommission und Finanzkommission, an die Gesamtrestaurierung
der Kathedrale Chur seitens der Zürcher Katholikinnen und Katholiken
einen Beitrag von 3 Mio. Franken zu leisten, war in der Synode unbestritten.
Viel zu reden gab hingegen der Verteilschlüssel, verlangte doch ein
Gegenantrag, den gesamten Beitrag der Zentralkasse zu belasten. Schliesslich
obsiegte die in einem einjährigen Prozess erarbeitete Kompromisslösung
mit 65 zu 18 Stimmen deutlich: Die Zentralkasse der Körperschaft
wird 1,7 Mio, der Zürcher Stadtverband mit seinen 23 Kirchgemeinden
0,8 Mio. und die anderen 52 Kirchgemeinden im Kanton Zürich 0,5 Mio.
Franken zur Restaurierung beisteuern. Bei der Diskussion um den Verteilschlüssel
wurde auf die Unterstützung hingewiesen, welche die Katholiken im
Kanton Zürich aus Chur erhalten hätten, bevor sie 1963 öffentlich-rechtlich
anerkannt wurden und Anrecht auf Steuergelder hatten. Es sei angebracht,
ein Zeichen der Dankbarkeit nach Chur zu senden.
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