Fastenprojekt - gelebte Solidarität mit Kenia
Manuela Moser, Informationsbeauftragte des Generalvikars Luis Varandas, hat bei Fastenaktion nachgefragt und stellt das Projekt in Kenia vor:
In Zusammenarbeit mit Fastenaktion lädt Bischof Joseph Maria Bonnemain zu drei Impulsveranstaltungen mit Schwerpunkt auf ein Projekt in Kenia ein. Es ist ein Aufruf zu gelebter Solidarität und das Greifbarmachen des Mottos des Bistumsjahres «hören - handeln - hoffen».
«Hören - handeln - hoffen» stehen für Synodalität, Diakonie, Evangelisierung. Und von den dreien liegt das Handeln, also die Diakonie, dem Bischof besonders am Herzen. «Unser Herz muss für den Dienst an den anderen schlagen», sagt er, «insbesondere für jene, die bedürftig, krank oder diskriminiert sind.» Dies, um die frohe Botschaft Jesu glaubwürdig zu verkündigen.
Aus diesem Grund lädt Bischof Bonnemain in den drei Bistumsregionen in den Tagen nach Aschermittwoch zu drei Veranstaltungen ein. In Zusammenarbeit mit Fastenaktion wird jeweils ein konkretes Projekt in Kenia vorgestellt. Dies, weil sich die ökumenische Kampagne 2026 ganz dem globalen Süden widmet und unter dem Schlagwort «Zukunft säen» vergegenwärtigen will, wie für Bäuerinnen und Bauern jedes Samenkorn Leben bedeutet.
Kinder im Vordergrund
«Die Fastenaktion ist weltweit in 14 Ländern tätig», sagt Pressesprecherin Fanny Bucheli. «Jedes Jahr heben wir jeweils zwei spezifische Programme in unserer ökumenischen Jahreskampagne hervor.» Kenia sei eines davon. In Zusammenarbeit mit dem Bistum Chur habe man ein Projekt mit Kindern ausgewählt. Deren Bildung und gesunde Ernährung sollen im Fokus stehen.
Es ist der erkärte Auftrag der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz (RKZ), Fastenaktion in der Fastenzeit zu unterstützen – bisher mit Kollekten nach dem Gottesdienst. Im Bistumsjahr habe man sich etwas Spezielles ausgedacht, so Bucheli weiter. Bei den drei Impulsveranstaltungen gehe es allerdings nicht um das Sammeln von Geld, sondern um Vorträge, die das Publikum mit auf die Reise nach Westafrika nehmen.
Eintauchen in ein fremdes Land
«Tauchen Sie ein in die Atmospähre eines Landes, das einige als Touristen, wenige wie Einheimische kennen», heisst es im Einladungsschreiben des Bischofs. Man solle deren Lebensfreude spüren, aber auch die Sorgen und Nöte hören. Und das Versprechen: «In gemeinsam gelebter Solidarität werden wir die Verantwortung für unsere Nahrung völlig neu wahrnehmen.»
Für Fastenaktion ist die Kollaboration eine Chance. «Wir freuen uns, dass der Bischof mit seinen Kontakten unsere Arbeit noch etwas breiter bekannt machen wird», so Sprecherin Fanny Bucheli. Mit der Fastenaktion wird das Bistumsjahr greifbar gemacht. «Es ist eine klassiche Win-Win-Situation.» Bischof Bonnemain wird bei allen drei Veranstaltungen persönlich anwesend sein.
Chur, 11. Februar 2026
Nicole Büchel
Kommunikation Bistum Chur
Fotos: Fastenaktion
Impulstage zum Fastenprojekt
Donnerstag, 19. Februar
Impulsabend «Zukunft säen» im Rittersaal Chur
ab 18:00 Uhr Ankommen und Einstimmung bei Tee und Snacks
18:30 Uhr Impuls mit Bischof Joseph Bonnemain, dem Geschäftsleiter von Fastenaktion Bernd Nilles und Fachpersonen
ab 19:30 Uhr Austausch und Vernetzung beim Fastenapéro
Freitag, 20. Februar
Impulsabend «Zukunft säen» in der Paulusakademie Zürich
ab 18:30 Uhr Ankommen und Einstimmung bei Tee und Snacks
19:00 Uhr Impuls mit Bischof Joseph Bonnemain, dem Geschäftsleiter von Fastenaktion Bernd Nilles und Fachpersonen
ab 20:00 Uhr Austausch und Vernetzung beim Fastenapéro
Sonntag, 22. Februar
Impulstag «Zukunft säen» im Pfarreizentrum Einsiedeln
13:30 Uhr Gottesdienst in der Jugendkirche
14:30 Uhr Impuls im Pfarreisaal mit Bischof Joseph Bonnemain, dem Geschäftsleiter von Fastenaktion Bernd Nilles und Fachpersonen
ab 15:30 Uhr Austausch und Vernetzung beim Fastenapéro