Duc in altum - Bistumsfest am See

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Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei. Nein, das war nicht der Aufhänger der grossen Grillade, sondern das Moto: "Die Kirche ist uns nicht Wurst!" Dankbar und wertschätzend luden Bischof Joseph Maria und der gesamte Bischofsrat alle Mitarbeitenden des gesamten Bistums nach Pfäffikon an den See. Aus allen Ecken und Winkeln pilgerten Delegationen aus den über 300 Pfarreien und Seelsorgeeinheiten an den nicht mehr so ganze Zürichsee. Bei angekündigten 38 Grad Lufttemperatur, zogen sich selbst die Enten im See in den Schatten zurück und das Festzelt mutierte im Verlaufe des Tages zur Niedergar-Grossanlage. So richtig heiss hatten es allerdings die Herren am Grill, ihnen gilt unser glühendster Dank!

Kühle Getränke in den Seitenstationen, Wasser unter den Festbänken und von Zeit zu Zeit eine schwache Seebrise durch die offenen Seitenwände waren immer dankend willkommen. Während alle schweissgetränkt auf den Bischof und seine Konzelebranten, den Bischofsrat sowie die Ministrierenden und Diakone beim Einzug schauten und insgeheim wahrscheinlich froh waren, die Messe in leichterem Tenue mitfeiern zu können. Es war heiss, keine Frage. Gottseidank kippte niemand von den Bänken. Für alles vorgesorgt und organisiert hatte dieser Grossanlass Generalvikar Bernhard Willi mit seinem Team des Generalvikariats Urschweiz und den kirchlichen Mitarbeitenden sowie Freiwilligen der Gastgeberpfarrei Pfäffikon und Umgebung. Herzlichen Dank an alle, Vergelt's Gott!

Selbstverständlich arbeiten im Bistum Chur mehr als die anwesenden 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Es war aus logistischen, organisatorischen und selbstverständlich auch seelsorgerischen Gründen nicht möglich, eine "Generalaudienz" beim Bischof zu organisieren. Das kirchliche Leben ging in den Pfarreien und Kirchgemeinden weiter. Religionsunterricht, Beerdigungen, verschiedenste Termine wurden wahrgenommen. Dafür danken wir allen, die nicht anwesend waren, aber im Geiste mit uns feierten. Wie Zauberer Tomini alias Thomas Habermacher am Ende des Nachmittages faszinierend aufzeigte, ist unsere Kirche gross, bunt, vielfältig und hat Platz für alle. Und wenn wir uns gemeinsam stärken, indem wir jedem seinen Platz in unserem Rahmen lassen, gehen wir reich an herzlichen Begegnungen wieder nach Hause, um den Geist des Bistumsjahres, den Geist des Hl. Geistes in unser Bistum, die Welt zu tragen. Duc in altum!

Pfäffikon, 26. Juni 2026

Nicole Büchel
Kommunikationsverantwortliche Bistum Chur

Fotos: Nicole Büchel

 

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