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Restaurierung Bischöfliches Schloss Chur – Infoveranstaltung für Bündner Gemeinden

Für eine Informationsveranstaltung über die Restaurierung des Bischöflichen Schlosses in Chur hat Bischof Vitus Huonder die politischen Gemeinden und katholischen Kirchgemeinden des ganzen Kantons Graubünden eingeladen. Rund 60 Behördenvertreterinnen und -Vertreter folgten dieser Einladung und erhielten am Freitagnachmittag, 19. Mai, einen Einblick in die geplanten Restaurierungsarbeiten im Bischöflichen Schloss in Chur.

Bild: Begrüssung im Rittersaal durch Bischof Vitus

 

Wie bei einem Postenlauf informierten an drei verschiedenen Standorten Fachleute und Experten über das Restaurierungsprojekt. Im Vordergrund stand dabei die Planung für das neue Domschatz-Museum sowie die Restaurierung der «Churer Todesbilder», ein um 1540 geschaffener monumentaler Bilderzyklus nach Motiven von Hans Holbein d.J. Bei den  «Churer Todesbilder» handelt sich um den ältesten, vollständig erhaltenen Totentanz der Schweiz

Nachdem diese Todesbilder einige Jahrzehnte als Leihgabe im Rhätischen Museum ausgestellt waren, befanden sie sich die letzten 40 Jahre in Depoträumen eingelagert. Die rund 25 Bilder werden nun sorgfältig bearbeitet und restauriert und sollen danach im neugeplanten Domschatz-Museum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.  Die Kosten für den Bau und die Ausstattung (inkl. Todesbilder) des neuen Domschatz-Museums belaufen sich auf rund 7,8 Millionen Franken.  

Die Restaurierung des Bischöfliches Schlosses umfasst insgesamt 7 Etappen. Die ersten beiden Etappen (Tiefgarage und Umbau Weiherhaus) sind bereits abgeschlossen.  Der Neubau des Domschatz-Museums bildet die 3. Etappe, bei den weiteren Etappen geht es hauptsächlich um die Restaurierung der historischen Räumlichkeiten sowie die Umgebungsarbeiten.

Die Gesamtkosten für sämtliche Etappen belaufen sich auf rund 29 Millionen Franken. Bund und Kanton Graubünden leisten einen Subventionsbeitrag von 4 Millionen Franken. Die Bauherrschaft hofft, dass ein grosser Teil der benötigten Mittel dank Spendengeldern finanziert werden kann.

Bild: Besichtigung der historischen Räumlichkeiten

Bild: Besichtigung der historischen Räumlichkeiten

 

Chur, 22. Mai 2017
Giuseppe Gracia

Foto1 (Begrüssung im Rittersaal)

Foto2 (Besichtigung der historischen Räumlichkeiten

 

 

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