s Chrisammesse 2020 in der Bischöflichen Kapelle | Bistum Chur
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Bistum Chur

Chrisammesse 2020 in der Bischöflichen Kapelle

Einleitende Worte und ein kurzer Predigtgedanke von Bischof Peter Bürcher, Apostolischer Administrator des Bistums Chur

 

Einleitung

Liebe Brüder im priesterlichen Amt

«Ein neues Gebot gebe ich euch», sagt uns heute Jesus: «Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben».

Ein ganz herzliches Willkommen!

An diesem Hohen Donnerstag, der in dieser Pandemiezeit ziemlich speziell ist, befinden wir uns hier in der Bischöflichen Kapelle, in kleiner Zahl und auch mit dem notwendigen Abstand voneinander versammelt. Als Mitglieder des Bischofsrates vertreten wir alle unsere Mitbrüder im Priestertum und im Diakonat. Und wir sind geistlich und betend verbunden mit allen Gläubigen unseres Bistums und der ganzen Welt ‒ jung und alt, gesund und krank.

Frei und wissend geht Jesus seiner Stunde entgegen. Der Evangelist deutet den Weg Jesu als Liebe «bis zur Vollendung»: bis ans Ende, bis zum Äußersten seiner göttlichen und menschlichen Möglichkeit. In der tiefsten Erniedrigung Jesu wird seine göttliche Größe offenbar. Am heutigen Abend wird das Abendmahl Vorausnahme und Darstellung dessen, was am Kreuz geschah: dienende Liebe, Hingabe bis in den Tod. Die Liebe ist das Lebensgesetz Christi und seiner Kirche.

 

Predigtgedanke

Die Kirche erlebt derzeit gewissermassen ein langes Triduum. Und sie ist, was ihr gottesdienstliches und pfarreiliches Leben angeht, sozusagen stillgelegt worden. Die meisten Gläubigen können nicht zum Gottesdienst zusammenkommen. Denn zum Unmöglichen ist niemand verpflichtet. Das Mögliche können wir aber weiterhin und täglich tun: Wir können in diesen Tagen wie Jesus das gute Beispiel des Christen geben: Wir können einander Zeugen des Glaubens sein, indem wir in ganz kleinen Gemeinschaften mit einander beten und singen. Wir können die Sorgen und Schwierigkeiten, welche die gegenwärtige Situation mit sich bringt, Gott aufopfern. Unsere Priester feiern in diesen Tagen die Eucharistie ohne die tätige Teilnahme des Volkes Gottes. Aber in das Opfer von Golgotha, das auf dem Altar gegenwärtig wird, geht alles ein, was wir Gott aufopfern! Und wir breiten das Reich Gottes aus, jedes Mal, wenn wir nach dem Wort Gottes, der Lehre der Kirche und den Geboten Gottes leben und handeln.

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